Vorschau·Automatisierung/Material
Automatisierung · Material

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11 Zeichnungen aus dem Kurs, in der Reihenfolge, in der sie vorkommen. Druckbar — als Aushang neben dem Bildschirm ist die Landkarte mehr wert als jede Notiz.

Ein Vorgang von HandDie Zeit ist die kleinere Hälfte der Rechnung
EIN VORGANG, VON HAND — UND WAS ER IM JAHR KOSTETHEUTEMail öffnen1 minDaten abtippen4 minDatei ablegen2 minBescheid geben2 minHaken setzen1 min10 Minje Vorgang — nichts davon ist Denkarbeit40 ×so oft in der Woche, in einem Betriebmittlerer Größe1 Tagje Woche, jede Woche — bezahlte Zeit fürTippen und WeiterreichenDie zweite Rechnung ist die teurere: die Liegezeit.Der Vorgang wartet nicht zehn Minuten, sondern bis jemand Zeit hat — im Schnitt zwei Tage.Der Kunde sieht nicht die Arbeit. Er sieht die Wartezeit.
Der Aufbau jedes AblaufsWer diese drei Angaben machen kann, kann den Ablauf bestellen
DREI ANGABEN — UND EIN ABLAUF IST BESCHRIEBENAUSLÖSER — GENAU EINERWebhookein Formular schicktEin EreignisZeitplanwerktags um 7:30Eine UhrzeitVon Handjemand drückt einen KnopfEin ZurufSCHRITTE1prüfen — ist alles da, was gebraucht wird?2ergänzen — Kundennummer nachschlagen3ablegen — in die Tabelle, in die Datenbank4melden — der Zuständige erfährt davonERGEBNIS — BEIDE FÄLLEDurchgelaufenabgelegt, bestätigt, sichtbar — ohnedass jemand etwas tun mussteVorgelegtetwas fehlt oder passt nicht — einMensch entscheidet, mit Grund dabeiDer zweite Ausgang ist der wichtigere.Ein Ablauf, der nur den guten Fall kennt, erfindet im schlechten etwas — oder bleibt stumm stehen.
Die vier MusterPasst keines, ist es meist kein Ablauf, sondern eine Anwendung
FAST JEDER ABLAUF IM MITTELSTAND IST EINER VON DIESEN VIERENBenachrichtigenEtwas ist passiert — dieRichtigen erfahren davon.Neue Anfrage im Formular →Nachricht an den Vertrieb, mitden Daten schon darin.ÜbertragenWas hier steht, soll auch dortstehen.Auftrag im Shop → Zeile in derTabelle → Kunde in derBuchhaltung.Prüfen und ergänzenBevor es weitergeht, wirdnachgesehen.Rechnung kommt → Lieferantbekannt? Betrag plausibel? Sonstvorlegen.Nach ZeitplanEtwas geschieht regelmäßig,ohne dass jemand daran denkt.Jeden Montag 7:30 → Auswertungder Vorwoche an dieGeschäftsführung.Wer einen Ablauf plant, sollte sagen können, welches dieser vier Muster er baut.Passt keines, ist es meist kein Ablauf, sondern eine Anwendung — siehe Station 06.
Vier FragenJede kann das Vorhaben beenden, bevor es beginnt
DIE BILLIGSTE AUTOMATISIERUNG IST DIE, DIE MAN NICHT BAUT1Kommt der Vorgang öfter vor als einmal im Monat?nein →Von Hand ist billiger. Ein Ablauf willgepflegt werden.2Steht der Auslöser fest — Ereignis oder Uhrzeit?nein →Dann fehlt der Anfang. Erst den Auslöserklären.3Merkt jemand, wenn der Ablauf still steht?nein →Erst die Meldung bauen, dann den Ablauf.4Ist ein zweiter Durchlauf harmlos?nein →Erst den Vorgangsschlüssel, dann denAblauf.Bleiben alle vier Türen offen, lohnt der Ablauf: er kommt oft genug vor, er hat einen klarenAnfang, sein Stillstand fällt auf, und ein doppelter Durchlauf richtet keinen Schaden an.
So sieht ein Ablauf ausDer Beispielablauf dieses Kurses, im Editor
DIE OBERFLÄCHE — EIN ABLAUF IST EIN BILD, KEINE DATEIAnfrage· gespeichertEditorAusführungenAktivSpeichernKnotenWebhookAuslöser1 EintragPrüfenCodetruefalseAlles da?IfAblegenPostgresMeldenSend EmailVorlegenoffene FälleWas Sie hier sehenJedes Kästchen ist ein Schritt. DieLinien sind der Weg der Daten. MehrBegriffe gibt es nicht.Der Schalter oben rechts„Aktiv" heißt: Der Ablauf läuft vonselbst. Aus heißt: Er tut nichts.Ein Ablauf ist ein Bild, das man ansieht — keine Datei, die man lesen muss.Genau das ist der Gewinn gegenüber einem Skript: Auch jemand, der nicht programmiert, kann sagen, was hier geschieht — und es ändern.
Drei WegeDer Unterschied ist nicht der Preis, sondern wo Ihre Daten laufen
DREI WEGE — UND WARUM DIESER KURS DEN MITTLEREN GEHTFertiger DienstZapier, Make und ähnlichesofort startklar, nichts zu betreibenIhre Daten laufen über fremde ServerPreis je Vorgang — wächst mit demErfolgAuftragsverarbeitungsvertrag nötigdieser Kursn8n bei Ihnenein Container in Ihrer UmgebungDaten bleiben im HausPreis ist der Server, nicht derVorgangein Tag Einrichtung, dann Pflege wiejede Anwendungderselbe Betrieb wie in Kurs 1Ein paar Zeilen Codeim Repository, mit Zeitplanvolle Freiheit, prüfbar, versionierbarjemand muss programmieren könnenjede Anbindung selbst gebautrichtig ab etwa dreißig Kästchen —Station 06n8n ist quelloffen einsehbar, aber nicht beliebig weiterverwendbar.Der Betrieb im eigenen Haus ist ausdrücklich erlaubt; wer n8n als Dienst weiterverkauft, braucht eine Lizenz.Station 01 sagt, was das praktisch heißt.
Ein Eingang, vier Schritte, zwei AusgängeDer zweite Ausgang ist der wichtigere
DER BEISPIELABLAUF — EIN EINGANG, VIER KNOTEN, ZWEI AUSGÄNGEEingangdas Kontaktformularname, firmae-mailbetreff, textDER ABLAUF IN N8NWebhookAuslöserPrüfenCodeAblegenPostgresMeldenzwei MailsAbgelegt und gemeldetVertrieb und Absender informiertVorgelegtunvollständig oder doppelt — mit GrundWarum so klein:Dieser Ablauf enthält alles, was jede Automatisierung braucht — einen abgesicherten Auslöser, eine Prüfung,Zugangsdaten außerhalb des Ablaufs, einen Vorgangsschlüssel gegen doppelte Läufe und eine Meldung, wenn er steht.
ErprobungsstandStand 03.09.2026
WAS AN DIESEM WEG ERPROBT IST — UND WAS NICHTn8n im eigenen Container betreibenin DevEnv aufgesetzt, abgesichert, hinter HTTPS gelaufenerprobtDer Beispielablauf „Anfrage“gebaut und durchgespielt, mit allen drei ProbefällenerprobtAbsichern: Konto, Webhook, Schlüssel, SicherungSchritt für Schritt durchgeführt, Rückspielung geprobterprobtDoppelte Zustellung und WiederholungMuster gebaut und geprüft — nicht unter Last gemessenteilweiseStillstandsmeldung (Lebenszeichen)aufgebaut, aber noch nicht über Monate im DauerbetriebteilweiseZahlen zu Zeit und Kostengerechnet, mit Listenpreisen — keine eigenen Messreihennur verfasstRechtliche Einordnung (DSGVO, Aufbewahrung)Fragenkatalog, keine Rechtsauskunft — Prüfung gehört zu Ihrem Hausnur verfasstDiese Seite behauptet nicht mehr, als durchlaufen wurde.Wo etwas nur verfasst ist, steht es hier — auf jeder Stufe.
Die UmgebungNach außen ist nur 443 offen — n8n selbst ist nirgends direkt erreichbar
EIN CONTAINER MEHR — SONST NICHTS NEUESIHR SERVERDraußenFormular, Postfach, FremddiensteSiedie Oberfläche, nur mit Anmeldung443Reverse ProxyHTTPS, Zertifikatnichts sonst offenn8nOberfläche und Läufeein ContainerPostgreSQLAbläufe, Zugänge, LäufeVolumeDateien, die bleiben sollenDas ist genau die Umgebung aus Kurs 1 — nur mit einem Container mehr.Wer eine Web-App betreibt, betreibt n8n mit denselben Handgriffen: Container, Umgebungsvariablen, Volume, Sicherung, Überwachung.
Sechs RiegelDer vierte ist der, den fast alle vergessen
SECHS RIEGEL — JEDER SCHLIESST EINE ANDERE TÜREin Konto je MenschKein geteiltes Anmelden. Wer geht, wirdgesperrt — und man sieht, wer wasgeändert hat.Zweiter Faktor anDie Oberfläche steht im Netz. EinPasswort allein ist dafür zu wenig.Keine offene AnmeldungSelbstregistrierung aus. Neue Kontenlegt nur an, wer schon drin ist.Der Schlüssel ist gesichertOhne den Verschlüsselungsschlüssel sindalle Zugänge in der Sicherung wertlos.Nur HTTPS, nur 443Kein Port für die Datenbank nach außen,keine Oberfläche ohne Zertifikat.Läufe werden aufgeräumtJeder Lauf speichert die Daten, die ergesehen hat. Ohne Frist wächst das ewig.Der vierte Riegel ist der, den fast alle vergessen.Die Zugänge liegen verschlüsselt in der Datenbank. Wer die Sicherung hat, aber nicht den Schlüssel, hat nichts.
Was gesichert wirdUnd die Probe, ohne die es keine Sicherung ist
EINE SICHERUNG, DIE NICHT ZURÜCKGESPIELT WURDE, IST KEINEDie DatenbankAbläufe, Zugänge, LäufetäglichDer SchlüsselN8N_ENCRYPTION_KEYeinmal, sicherDas VolumeDateien der AbläufetäglichDer ExportAbläufe als JSON im Repositorybei jeder ÄnderungDie Probe: einmal im Quartal auf einen leeren Container zurückspielenDatenbank einspielen, Schlüssel setzen, Container starten, einen Ablauf von Hand auslösen.Erst wenn der durchläuft, ist die Sicherung eine.Der häufigste Fehler: Die Datenbank wird gesichert, der Schlüssel nicht.Beim Zurückspielen ist dann jeder Zugang unbrauchbar und muss neu eingetragen werden — im Ernstfall unter Zeitdruck.