Station 01/Was auf den Rechner kommt·Vorschau
Station 01 · Arbeitsplatz/Phase 1

Was auf den Rechner kommt

Wer Kurs 1 hinter sich hat, ist fast fertig: Es kommt genau ein Paket dazu.

Der ArbeitsplatzLinks Ihr Rechner, rechts das Modell — dazwischen jede Runde eine Leitung
IHR RECHNERVier Dinge — mehr braucht es nichtNode.js (LTS)führt Ihr Agentenprogramm ausEin Projektordner mit Gitderselbe wie in Kurs 1Das SDK des Anbietersein npm-Paket, eine ZeileEin Schlüssel in .envnie im Quelltext, nie im RepositoryDRAUSSENDas Modellläuft nicht bei IhnenWas hinausgeht:Ihr Auftrag, die Werkzeugbeschreibungenund jedes Werkzeugergebnis, das Siezurückgeben — also auch Ihre Daten.HTTPSDer ganze Unterschied zu Kurs 1:Dort blieb alles auf Ihren Maschinen. Hier verlässt bei jeder Runde Text Ihr Haus —das ist keine Kleinigkeit, sondern der Grund für Station 06. Es gehört von Anfang an gewusst, nicht nachträglich.
1

Node prüfen

Node führt Ihr Agentenprogramm aus — dasselbe Node wie in Kurs 1, Station 01. Version 22 oder neuer.

Terminal
node -v    # erwartet: v22.x oder höher
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Projektordner anlegen

Ein Agent ist ein ganz normales Projekt: ein Ordner, ein Repository, eine package.json.

Terminal
mkdir beleg-agent && cd beleg-agent
git init
npm init -y
npm pkg set type=module    # erlaubt import und await auf oberster Ebene
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Die zwei Pakete

Mehr braucht es nicht: das SDK des Anbieters und eine kleine Bibliothek, mit der Sie beschreiben, welche Felder ein Werkzeug erwartet.

Terminal
npm install @anthropic-ai/sdk zod
npm install -D tsx    # führt TypeScript direkt aus, ohne Bauschritt
4

Die Geheimnisdatei anlegen

Wie in Kurs 1: .env für die echten Werte, .env.example für die Namen, und .env steht in .gitignore.

Terminal
printf 'ANTHROPIC_API_KEY=\n' > .env.example
cp .env.example .env
printf '.env\nnode_modules/\n' >> .gitignore
Kein Docker in dieser Station. Für den ersten Lauf genügt Node auf Ihrem Rechner. Verpackt wird erst in Station 04 — und dann genau so wie in Kurs 1, mit demselben Dockerfile-Muster.
  • Bevor es weitergeht
Auf Stufe 2 (Fortgeschritten) steht hier zusätzlich: warum wir kein größeres Gerüst installieren, obwohl es welche gibt, was die vier Bauweisen unterscheidet — und was von den fertigen Agentensystemen zu halten ist, über die derzeit alle reden
WarumWarum kein größeres Gerüst

Es gibt umfangreiche Baukästen für Agenten — mit Ablaufgraphen, Zustandsverwaltung, Oberflächen zum Zusammenklicken. Sie sind am ersten Tag beeindruckend und am dreißigsten im Weg.

Der Grund ist derselbe wie in Kurs 1 bei der Wahl des Werkzeugs im Terminal: Ein Baukasten bringt eigene Begriffe mit, die man zusätzlich lernen und später wieder verlernen muss. Wenn etwas nicht funktioniert, sucht man den Fehler nicht mehr in der Schleife, sondern im Baukasten — und die Frage „was ist da eigentlich passiert?“ hat plötzlich zwei Ebenen.

Mit zwei Paketen bleibt alles sichtbar: Ihre Werkzeuge sind gewöhnliche Funktionen, Ihr Auftrag ist eine Textdatei, Ihre Schleife sind zwanzig Zeilen. Wer damit umgehen kann, kann jeden Baukasten später bewerten — umgekehrt gilt das nicht.

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