Was auf den Rechner kommt
Wer Kurs 1 hinter sich hat, ist fast fertig: Es kommt genau ein Paket dazu.
Node prüfen
Node führt Ihr Agentenprogramm aus — dasselbe Node wie in Kurs 1, Station 01. Version 22 oder neuer.
node -v # erwartet: v22.x oder höherProjektordner anlegen
Ein Agent ist ein ganz normales Projekt: ein Ordner, ein Repository, eine package.json.
mkdir beleg-agent && cd beleg-agent
git init
npm init -y
npm pkg set type=module # erlaubt import und await auf oberster EbeneDie zwei Pakete
Mehr braucht es nicht: das SDK des Anbieters und eine kleine Bibliothek, mit der Sie beschreiben, welche Felder ein Werkzeug erwartet.
npm install @anthropic-ai/sdk zod
npm install -D tsx # führt TypeScript direkt aus, ohne BauschrittDie Geheimnisdatei anlegen
Wie in Kurs 1: .env für die echten Werte, .env.example für die Namen, und .env steht in .gitignore.
printf 'ANTHROPIC_API_KEY=\n' > .env.example cp .env.example .env printf '.env\nnode_modules/\n' >> .gitignore
- Bevor es weitergeht
WarumWarum kein größeres Gerüst
Es gibt umfangreiche Baukästen für Agenten — mit Ablaufgraphen, Zustandsverwaltung, Oberflächen zum Zusammenklicken. Sie sind am ersten Tag beeindruckend und am dreißigsten im Weg.
Der Grund ist derselbe wie in Kurs 1 bei der Wahl des Werkzeugs im Terminal: Ein Baukasten bringt eigene Begriffe mit, die man zusätzlich lernen und später wieder verlernen muss. Wenn etwas nicht funktioniert, sucht man den Fehler nicht mehr in der Schleife, sondern im Baukasten — und die Frage „was ist da eigentlich passiert?“ hat plötzlich zwei Ebenen.
Mit zwei Paketen bleibt alles sichtbar: Ihre Werkzeuge sind gewöhnliche Funktionen, Ihr Auftrag ist eine Textdatei, Ihre Schleife sind zwanzig Zeilen. Wer damit umgehen kann, kann jeden Baukasten später bewerten — umgekehrt gilt das nicht.