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Station 01 · Sichern: was, wohin, wie oft/Phase 3

Wie oft — und wie lange aufbewahrt

Zwei Einstellungen, die zusammengehören: der Abstand zwischen zwei Sicherungen und die Zeit, die eine Sicherung überlebt.

Zwei Wochen SicherungWas noch da ist, wenn Sie am 21. zurückgreifen müssen
ZWEI WOCHEN SICHERUNG — WAS BLEIBT, WENN SIE AM 21. ZURÜCKGREIFEN789101112131415161718192021täglich um 3 UhrÄLTER ALS 7 TAGEAUFBEWAHRTNur der Montag bleibtJeder Tag bleibtWie ofttäglichergibt sich aus der ersten Zahl: wie viel Datenverlust ist tragbarWie lange7 Tage täglich, dann 8 Wochen wöchentlichein gelöschter Datensatz fällt selten am selben Tag aufWer prüftcheck.sh wöchentlich, Wiederanlauf halbjährlicheine Sicherung ohne Prüfung ist eine Vermutung

Warum Aufbewahrung wichtiger ist als Häufigkeit

Häufigkeit beantwortet die Frage „wie viel Arbeit verliere ich?“. Aufbewahrung beantwortet eine andere, die im Alltag öfter zuschlägt: Wann fällt der Schaden auf?

Ein gelöschter Datensatz, ein falsch überschriebenes Feld, ein Agent, der seit Dienstag Unsinn ablegt — das merkt niemand am selben Tag. Wer sieben Tage aufbewahrt, kann bis zum vergangenen Montag zurück. Wer nur die letzte Sicherung behält, kann exakt bis gestern — und wenn der Fehler älter ist, hat er ihn sauber mitgesichert.

EinstellungVorschlag für einen kleinen BetriebWas er kostet
Rhythmustäglich, nachtsnichts — es läuft im Hintergrund
Aufbewahrung täglich7 Tagesieben Kopien statt einer
Aufbewahrung wöchentlich8 Wochenacht weitere — bei einer kleinen Datenbank wenige Cent im Monat
Aufbewahrung monatlich12 Monate, wenn Pflichten das verlangensiehe Kurs „Pflichten“ — das ist keine technische Entscheidung
Speicherplatz ist bei S3-Anbietern so billig, dass die Aufbewahrung fast nie am Geld scheitert, sondern daran, dass niemand sie eingestellt hat. Für eine Datenbank von wenigen hundert Megabyte reden wir über Beträge unterhalb eines Kaffees im Monat.

Der Teil, der nicht automatisch läuft

  • Drei Dinge, die eine Sicherung erst zu einer machen
  • Prüfliste Station 01
Der wöchentliche Blick genügt. sudo bash check.sh --domain ihre-domain.de prüft in wenigen Sekunden fünfzehn Punkte und nennt zu jedem Problem den nächsten Schritt. Die Sicherungszeile darin ist bewusst knapp — sie sagt, ob restic eingerichtet ist, nicht ob die letzte Sicherung gelungen ist. Dafür bleibt der Blick ins Coolify-Protokoll.
TiefeWie groß eine Sicherung wirklich wird — eine Überschlagsrechnung

Die Sorge vor Speicherkosten hält erstaunlich viele Zeitpläne klein. Eine Überschlagsrechnung für den Bestand dieses Kurses:

  • Eine kleine Fachanwendung mit einigen zehntausend Datensätzen erzeugt einen Datenbankabzug in der Größenordnung von 10 bis 50 MB, komprimiert deutlich weniger.
  • Sieben tägliche plus acht wöchentliche Stände sind fünfzehn Kopien — also grob unter einem Gigabyte.
  • S3-Speicher kostet bei den üblichen Anbietern wenige Cent je Gigabyte und Monat.

Die Aufbewahrung kostet also real weniger als ein Kaffee im Jahr. Was tatsächlich Platz braucht, sind hochgeladene Dateien — Bilder, PDFs, Anhänge —, und die wachsen nicht mit jeder Sicherung, weil sie sich zwischen zwei Ständen kaum ändern und die meisten Verfahren nur Unterschiede übertragen.

Der Grund für kurze Aufbewahrung ist deshalb fast nie Geld. Es ist die Voreinstellung, die niemand geändert hat.

SelbstcheckErst überlegen, dann aufklappen — es zählt niemand mit.
1Nennen Sie die vier Sorten — und sagen Sie, welche in der Praxis am häufigsten fehlt.
Datenbank, Dateien im Volume, Code, Geheimnisse. Am häufigsten fehlt das Volume — aus einem banalen Grund: Die Datenbank hat in der Oberfläche einen sichtbaren Reiter „Backups“, die Dateien unter /data nicht. Der Code liegt meist ohnehin an zwei Orten, und die Geheimnisse haben ein eigenes Skript.
2Warum wird das gebaute Image ausdrücklich nicht gesichert?
Weil es aus dem Code neu entsteht. Es zu sichern hieße, dem eigenen Bauplan zu misstrauen — und man hätte eine große Datei, die nach einem Jahr veraltete Grundbausteine enthält. Gesichert wird, was nicht wiederherstellbar ist: Daten, Dateien, Geheimnisse. Alles Herstellbare wird hergestellt.
3Ihre Sicherung läuft täglich und Sie behalten nur den letzten Stand. Welches Ereignis übersteht das nicht?
Jeden Schaden, der nicht am selben Tag auffällt — ein gelöschter Datensatz, ein falsch überschriebenes Feld, ein Agent, der seit Dienstag Unsinn ablegt. Der Fehler wird sauber mitgesichert und überschreibt den letzten guten Stand. Deshalb ist die Aufbewahrung im Alltag wichtiger als die Häufigkeit.
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