Die Wahl: Womit man anfängt
Die Reihenfolge der Fragen entscheidet das Ergebnis. Wer mit der Antwortgüte anfängt, landet immer beim größten Modell.
Die übliche Reihenfolge lautet: Welches Modell ist das beste? Danach: Was kostet es? Und ganz zuletzt, meist im Betrieb: Dürfen unsere Daten da eigentlich hin?
Sie muss umgekehrt laufen.
Die Einstufung, die Sie einmal machen und dann behalten
Nehmen Sie den Datensatz Ihrer Funktion und gehen Sie ihn Feld für Feld durch. Nicht „unsere Kundendaten“, sondern: Betreff, Text, Name, Kundennummer, interne Notiz, Kontonummer. Für jedes Feld eine der fünf Klassen.
| Feld aus dem Beispielfall | Klasse | Geht es mit? |
|---|---|---|
betreff | personenbezogen (kann Namen enthalten) | ja — nötig für die Einordnung |
text | personenbezogen | ja, gekürzt und maskiert |
eingegangenAm | intern | ja — nötig für die Dringlichkeit |
absenderName, absenderMail | personenbezogen | nein — für die Einordnung nicht nötig |
kundennummer | personenbezogen | nein |
interneNotiz | intern, vertraulich | nein — „Mahnstufe 2 offen“ hat draußen nichts zu suchen |
iban | besonders schutzwürdig in der Wirkung | nein, nie |
src/felder.mjs. Wer sie hier ausfüllt, hat die Arbeit von Station 05 zur Hälfte erledigt.WarumWarum die Datenart und nicht die Antwortgüte oben steht
Weil sich Antwortgüte nachträglich ändern lässt und eine Datenübermittlung nicht. Ein zu kleines Modell tauscht man in einer Zeile; ein Datensatz, der drei Monate lang bei einem Anbieter ohne Vertrag lag, lässt sich nicht zurückholen.
Der zweite Grund ist praktisch: Die Datenart ist die einzige der fünf Fragen, die eine Bauform vollständig ausschließen kann. Die anderen vier verschieben nur Kosten und Aufwand. Wer mit der ausschließenden Frage anfängt, spart sich die Bewertung von Möglichkeiten, die ohnehin ausscheiden.